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Magnesiummangel im Überblick

Wadenkrämpfe und Lidzucken

Magnesium zählt zu den Mineralstoffen. Magnesiummangel beeinträchtigt
  • die Arbeit von Muskeln und Herz
  • die Festigkeit der Knochen und Zähne
  • die Funktion des Nervensystems
  • die Erregbarkeit von Nerven- und Muskelzellen
  • den Aufbau unserer Erbsubstanz, der DNA
  • den Stoffwechsel insgesamt, da es als Koenzym für zahlreiche Enzyme (Biokatalysatoren von Stoffwechselprozessen) notwendig ist.
Magnesium muss mit der Nahrung aufgenommen werden, da der Organismus es nicht selbst herstellen kann. Der tägliche Bedarf des Erwachsenen liegt bei etwa 300 bis 350 Milligramm.

Symptome von Magnesiummangel

Mögliche Anzeichen eines Magnesiummangels sind:
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Hilfe bei Magnesiummangel

Ursachen von Magnesiummangel

In bestimmten Situationen kann der Magnesiumbedarf erhöht sein. Das gilt etwa bei Mangel-/Fehlernährung, in der Schwangerschaft oder Stillzeit, unter Stress, während des Wachstums, bei Sportlern oder bei Durchfall und Erbrechen. Ebenfalls nimmt der Magnesiumbedarf zu, wenn man bestimmte Medikamente längerfristig einnimmt. Dazu zählen beispielsweise Medikamente zur Krebsbehandlung (Chemotherapeutika), Glukokortikoide wie Kortison oder die Pille zur Schwangerschaftsverhütung. Außerdem gibt es Erkrankungen, bei denen die Magnesiumaufnahme in den Körper gestört ist oder bei denen vermehrt Magnesium über den Magen-Darm-Trakt oder den Urin verloren geht und somit einen Magnesiummangel fördert. Dazu zählen unter anderem chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Diabetes, einige Nieren- und Lebererkrankungen, chronischer Alkoholmissbrauch sowie manche Hormonstörungen. Der Magnesiummangel kann zudem durch verschiedene Medikamente wie entwässernde Mittel, einige Antibiotika oder Protonenpumpenhemmer entstehen. Wird der erhöhte Bedarf nicht gedeckt, resultiert ein Magnesiummangel. Im günstigsten Fall lassen Sie es gar nicht erst zu einem Magnesiummangel kommen.

Wie das geht und was der Arzt im Falle eines Falles für Sie tun kann, lesen Sie im Artikel Magnesiummangel behandeln .

Autor:

Dr. med. Anja Braunwarth, Ärztin und Journalistin

überarbeitet Charly Kahle 09/13

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