LAKTOSEINTOLERANZ - MILCHZUCKERUNVERTRÄGLICHKEIT | |||
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Eine Laktoseintoleranz (Laktoseunverträglichkeit) beruht auf einem Mangel bzw. einer verminderten Aktivität von Laktase. Bei Laktase handelt es sich um ein Enzym, das im Darm die Aufgabe hat, Laktose (Milchzucker) zu spalten. Laktose ist ein sogenanntes Disaccharid, ein Doppelzucker, der aus den Zuckermolekülen Glukose und Galaktose besteht. Bei fehlender oder zu geringer Laktaseaktivität im Darm können dort die Disaccharide nicht aufgespalten und dadurch nicht ins Blut aufgenommen werden. Die natürlichen Bakterien im Darm vergären dann den Milchzucker, was zu Gas- und Säurebildung führt. Außerdem wird vermehrt Wasser in den Darm gezogen. Sobald Laktose mit der Nahrung aufgenommen wird, kann es dadurch zu wässrigen Durchfällen, Blähungen, aufgetriebenem Leib und Bauchkrämpfen kommen. Selten leiden bereits Säuglinge an einer Laktoseintoleranz, durch heftige Durchfälle und Erbrechen nehmen sein dann nicht an Gewicht zu. Nicht selten tritt die Unverträglichkeit im Zuge anderer Darmerkrankungen wie chronischer Entzündungen oder nach Operationen auf. Allerdings gibt es auch eine deutliche genetische bzw. ethnische Abhängigkeit. So können z. B. viele Asiaten gar keinen Milchzucker verdauen. Wann Sie zum Arzt müssen
So stellt Ihr Arzt die Diagnose Die beiden einfachsten Methoden sind entweder der Auslassversuch oder der Laktosetoleranztest. Im ersten Fall verzichten Sie mehrere Tage vollständig auf Milchzucker und Produkte, die ihn enthalten. Bessern sich dann die Symptome deutlich, ist eine Laktoseintoleranz sehr wahrscheinlich. Beim Laktosetoleranztest erhalten Sie 50 g in Wasser gelöste Laktose. Treten innerhalb kurzer Zeit die oben beschriebenen Beschwerden auf, so liegt eine Laktoseintoleranz vor. Darüber hinaus sollten andere Ursachen der Beschwerden ausgeschlossen werden. Was Sie tun können
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