Hypnose











Kaum ein Bereich der Psychologie ist so sagenumwoben wie die Hypnose. Von "Scharlatanerie" bis "Wundermittel gegen schwerste Erkrankungen" finden sich unzählige Behauptungen, die allesamt der Hypnose nicht gerecht werden. Die Hypnose ist nichts anderes als eine veränderte Bewusstseinslage in Form einer tiefen Entspannung. Während dieser Entspannung ist der Hypnotisierte für gewisse Beeinflussungen (Suggestionen) empfänglich.


Philosophie / Entstehungsgeschichte der Hypnose
 

Die Hypnose zählt zu den ältesten Verfahren der Psychotherapie. Begonnen hat die Geschichte der Hypnose wahrscheinlich mit dem Arzt Franz Anton Mesmer, der Ende des 18. Jahrhunderts mit einer "geheimnisvollen Kraft" seinen Willen auf andere Menschen übertragen haben soll. Diese Kraft, die er in der guten Gesellschaft vordemonstrierte, nannte Mesmer "tierischer Magnetismus". Erst hundert Jahre später haben sich französische ärzte intensiv der Frage gewidmet, was dieser veränderten Bewusstseinslage zugrunde liegen könnte. Ihre Untersuchungen ergaben, dass es sich bei der Hypnose um einen Zustand der vertieften Entspannung handelt, die sich mit einem Tagtraum vergleichen lässt. Wegen der ähnlichkeit dieser Form der Entspannung mit dem Schlaf wurde sie nach dem griechischen Gott des Schlafes (Hypnos) benannt.