Heiserkeit entsteht meist als Folge einer Entzündung im Kehlkopf-Bereich, ausgelöst durch Infektionen oder Reizung der Schleimhaut durch äußere Faktoren wie z.B. Rauch oder Überbeanspruchung der Stimme. Es kommt zu Heiserkeit, wenn die Stimmbänder durch die Entzündungsreaktionen nicht mehr frei schwingen können. Heiserkeit kann bis zur Stimmlosigkeit führen. Oft tritt Heiserkeit zusammen mit Husten, Schnupfen und Halsschmerzen (siehe auch Erkältung) auf.
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Besteht Heiserkeit über längere Zeit kann auch ein Tumor die Ursache sein.
Häufige Ursachen
Überlastung der Stimme (Singen, Schreien etc.).
Rauchen.
Erkältung und Grippe.
Pseudokrupp.
Nach Operationen im Halsbereich durch Verletzung des Nerven, der für die Stimmbandfunktion verantwortlich ist.
Was Sie tun können
Wichtig ist, die Stimme zu schonen: möglichst wenig sprechen, nicht flüstern.
Nicht rauchen und verrauchte Räume meiden.
Heiße Getränke (Tee, heiße Milch mit Honig).
Dampfbäder, z.B. mit Kamille oder Sole-Salzen.
Raumluft im Winter befeuchten.
Bonbons lutschen, um die Speichelproduktion anzuregen und damit den Hals feucht zu halten. Am besten Pastillen mit Primelwurzel oder Isländisch-Moos. Diese wirken gleichzeitig reizlindernd bei Heiserkeit.
Wann Sie zum Arzt müssen
Wenn Sie die Ursache Ihrer Heiserkeit nicht kennen.
Wenn die Beschwerden nach 2-3 Wochen nicht nachlassen.
Wenn Sie stärkere Schmerzen und Schluckbeschwerden haben.
Wenn Atemnot hinzukommt.
Was Ihr Arzt tun kann
Ermittlung der Ursache Ihrer Heiserkeit, Verordnen einer entsprechenden Therapie.
Vorbeugung
Besonders bei Anfälligkeit für Halsschmerzen und Heiserkeit die Stimme schonen.
Die Atemwege brauchen viel Feuchtigkeit, sonst kommt es leichter zu Entzündungen. Trockene Raumluft meiden, viel trinken.