HAARPROBLEME - SCHUPPEN | |||
![]() | |||
|
Haare haben keine lebenswichtige Funktion, besitzen aber, da sie unser Erscheinungsbild stark beeinflussen, große Bedeutung für die meisten Menschen. Jedes Haar bleibt etwa 3-6 Jahre auf dem Kopf. Dabei ist es ca. 3 Jahre in der Wachstumszeit und kommt dann in eine Übergangsphase von 1-2 Wochen. Schließlich tritt das Haar für 3-6 Monate in die Ruhephase ein, bevor es ausgestoßen und durch ein neues ersetzt wird. Schädigungen können die Wachstumsphase verkürzen und zum verfrühten Übergang in die Ruhephase führen. Diese verläuft dann wieder normal, so dass 3-4 Monate später der Haarausfall auftritt, der auf die vorangegangene Schädigung hinweisen kann. Die Anzahl der Kopfhaare variiert zwischen ca. 90.000 und 150.000 und ist abhängig von der Haarfarbe. Rothaarige haben die wenigsten Haare. Ein Haar wächst etwa 0,4 mm pro Tag. Täglich dürfen bis zu 100 Haare ausfallen. Die häufigsten Haarprobleme sind zu trockenes oder zu fettiges Haar, Kopfschuppen und Haarausfall. Zu trockene Haare und zu fettige Haare lassen sich mit den entsprechenden Shampoos, Spülungen und Kuren etwas beeinflussen. Tägliche Kopfwäsche mit geeigneten Shampoos schadet dem Haar in der Regel nicht; nur bei fettigem Haar eher weniger waschen, da durch das Waschen die Talgdrüsen zur Produktion von Fett angeregt werden. Wichtig ist, dass das Haar anschließend stets gut mit klarem Wasser ausgespült und nicht zu heiß gefönt wird. Auch Kopfschuppen sind meist nur ein kosmetisches Problem. Es können jedoch auch eine Schuppenflechte, ein Ekzem oder eine Pilzinfektion dahinterstecken. Spezielle Schuppenshampoos oder Antipilzmittel (Antimykotika) können hier helfen. Etwa ab dem 25. Lebensjahr beginnt das Haar zu verdünnen. Es fallen mehr Haare aus als nachwachsen. Man spricht erst bei einem Verlust von über 100 Haaren pro Tag von Haarausfall. Es gibt verschiedene Arten von Haarausfall, die meisten Formen sind nicht erblich, sondern erworben. Häufige Ursachen für Haarausfall
Was Sie gegen Haarausfall tun können
Wann Sie zum Arzt müssen
Was Ihr Arzt tun kann
Autoren:
|
|
Weitere Informationsquellen:
|
Redaktionelle Beiträge:
|



DRUCKVERSION





