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Schlafen – muss das eigentlich sein oder: Warum schlafen wir überhaupt?

Schlafprobleme - Schlafstörungen

Ohne Schlaf ist Erholung nicht möglich – bei Schlafmangel werden wir sogar krank.
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Gut ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Schlaf. Vertane Zeit, mögen viele Menschen sich fragen – und auch warum wir denn überhaupt schlafen? Muss das eigentlich sein? Die Antwort kennen wir: Ohne Schlaf kommen wir nicht aus. Manchen gelingt es, einige Tage lang wach zu bleiben – aber dann fordert der Körper sein Recht: Irgendwann schlafen wir einfach ein.

Schlaf ist zwingend notwendig

Schlafmangel schadet der geistigen und körperlichen Gesundheit. Schlafentzug ist sogar eine Foltermethode: Schon nach 24 Stunden Schlafentzug reagiert das Gehirn mit Halluzinationen. Nur im Schlaf laufen die Regenerierungsprozesse, die wir für unsere Wachzeiten brauchen. Mit gleichzeitiger Aktivität und Regeneration ist unser Organismus überfordert. Die Annahme, dass unser Körper im Schlaf lediglich ruht, ist ein weitverbreiteter Irrglaube. Auch in der Nacht arbeitet der Körper auf Hochtouren.

 

Vorteile gesunden Schlafes

Wenn wir gut geschlafen haben, spüren wir das am nächsten Morgen: Frisch und ausgeruht geht es in den neuen Tag. Der Körper fühlt sich gut an – und auch die Laune macht es leicht, den Tag zu beginnen. Vielleicht sogar mit einem Lächeln auf den Lippen. So weit die sofort spürbaren Effekte gesunden Schlafes.

Wer regelmäßig gut und ausreichend schläft, ist insgesamt körperlich und geistig leistungsfähiger, wird seltener krank und fühlt sich einfach besser. Das steigert die Lebensfreunde, stimmt optimistisch und bestärkt damit wieder die positiven Effekte. Guter Schlaf ist eine wichtige Säule des geistigen und körperlichen Wohlbefindens.

 

Schlafmangel macht krank

Neben dem Kreislauf des sich verstärkenden Wohlbefindens bei gutem und ausreichendem Schlaf gibt es eine Abwärtsspirale bei gestörtem Schlaf. Schon wer nur eine Nacht schlechter als sonst geschlafen hat, kommt am Morgen schwer in die Gänge. Nun ist es allerdings normal und auch nicht problematisch, wenn ab und zu eine schlechte Nacht unter vielen mit gutem Schlaf ist.

Dauerhafter Schlafmangel hingegen führt zwangsläufig zu ernsthaften körperlichen und geistigen Problemen. Die ersten Folgen von Schlafmangel sind anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung beziehungsweise schnelle Ermüdung und Erschöpfbarkeit. Diese schränken die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit ein. Das wiederum wirkt sich auf Beruf, Familie und Freizeit aus. Wer müde ist, reagiert beispielsweise schnell gereizt – und gerät in Konflikte. Wer sich nicht konzentrieren kann, macht Fehler – und bekommt Ärger und Stress im Beruf, oder verursacht einen Verkehrsunfall.

Schlafmangel macht aber auch körperlich oder seelisch krank. Wenn das Immunsystem keine Gelegenheit erhält, während des Schlafes ausreichend zu regenerieren, sind Infekte häufiger. Wenn der Stoffwechsel keine Zeit bekommt, die täglichen Aufräumarbeiten zu leisten, leidet der Organismus insgesamt. Wenn die Seele keine Entspannung im Schlaf findet, sind Depressionen oder Burnout eine häufige Folge. Schlafmangel verkürzt sogar die Lebenserwartung.

aktualisiert November 2015, Redaktion: Charly Kahle