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Häufige Schlafstörungen

Schlafstörungen

© Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen sind die häufigsten der sogenannten Insomnien. Die Ursache sind vielfältig und können sowohl körperlich als auch seelisch bedingt sein.
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Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, Schlafapnoe mit starkem Schnarchen, und das Syndrom der unruhigen Beine (Restless Legs) sind die häufigsten Gründe für einen gestörten Schlaf. Aber auch andere Erkrankungen beeinflussen den Schlaf. Typische Beispiele dafür sind Depressionen, Herz-Kreislauferkrankungen und Wechseljahresbeschwerden.

Insomnien – Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen

Mediziner bezeichnen Schlafstörungen als Insomnien. Darunter werden verschiedene Formen von Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen zusammengefasst. Als primäre Insomnien gelten alle Schlafstörungen, bei denen kein Grund für die Schlafprobleme zu erkennen ist. Bei den sekundären Einschlaf- oder Durchschlafstörungen sind hingegen klare Auslöser erkennbar wie:

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, hormonelle Fehlfunktionen, Krebs, Schmerzen oder Rheuma
  • psychische oder neurologische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen, Demenz oder Neurosen
  • traumatisierende Erlebnisse
  • Lärm, Licht oder Schichtarbeit und Jetlag
  • Missbrauch oder Nebenwirkung von Medikamenten
  • Drogen und Alkohol.

So weit die häufigsten Ursachen für Insomnien an dieser Stelle. Mehr Informationen finden Sie hier: Ursachen und Symptome von Schlafstörungen.

 

Schlafapnoe – gefährliche Atemstillstände bei Schnarchern

Schlafapnoe oder Schlafapnoe-Syndrom ist gekennzeichnet durch nächtliche Atemstillstände bei Schnarchern. Die Atemstillstände können bis etwa eine Minute andauern. Aber auch kürzere Aussetzer verschlechtern die Sauerstoffversorgung dramatisch. Mediziner gehen davon aus, dass eine unbehandelte Schlafapnoe die Lebenserwartung um etwa 10 Jahre verkürzt. Die Diagnose Schlafapnoe stellen Schlafmediziner in der Regel bei wiederholten Atemaussetzern von mehr als 10 Sekunden Dauer. Kurze Atemstillstände während des Schlafes gelten als nicht krankhaft.

Anders als landläufig angenommen ist Schlafapnoe keine Domäne der Männer. Experten gehen von 800.000 Schlafapnoe-Fällen bei Menschen mittleren Alters in Deutschland aus. Zwei Drittel davon sind tatsächlich Männer – aber das letzte Drittel stellen schnarchende Frauen.

Schlafapnoe ist dringend behandlungsbedürftig. Bei einem entsprechenden Verdacht wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. Unter Schnarchen – erste Hilfe gegen nächtliches Sägen finden Sie weitere Informationen, welche Hilfsmittel gegen Schnarchen vielversprechend sind.

 

Restless Legs – Syndrom der unruhigen Beine

Unerklärlicher Bewegungsdrang in den Beinen und körperliche Unruhe sind typische Symptome von Restless Legs, dem Syndrom der unruhigen Beine. Die Ursachen dieser Schlafstörung sind weitgehend unbekannt. Unter Restless Legs finden Sie ausführliche Informationen über Ursache, Behandlung und Selbsthilfe.

aktualisiert November 2015, Redaktion: Charly Kahle