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Gut schlafen – das große Themenspecial für erholsamen Schlaf

Gesunder Schlaf

Gut schlafen: Das klingt so einfach – und kann doch so schwer sein. Millionen Frauen und Männer wünschen sich nichts sehnlicher als erholsamen Schlaf – und finden ihn doch nicht. Schlafmittel gehören zu den meistverkauften und meistverordneten Medikamenten, obwohl sie Schlafprobleme häufig eher verschlimmern als bessern.

Mit dem Themenspecial „Gesunder Schlaf“ möchten wir Sie dabei unterstützen, endlich wieder guten und erholsamen Schlaf zu finden. Dazu finden Sie eine Fülle von Anregungen und praktischen Tipps, die sich in der Schlaftherapie bewährt haben. Darüber hinaus erfahren Sie viel über aktuelle Erkenntnisse der Schlafforschung. Alle Informationen dienen nur einem Ziel: Ihnen wieder zu gesundem Schlaf zu verhelfen.


 



Die 10 häufigsten Irrtümer über guten Schlaf

Irrtümer Gesunder Schlaf

Was bedeutet eigentlich gut schlafen? Ins Bett gehen, bald einschlafen, durchschlafen und morgens frisch aus den Federn kommen, werden die meisten Menschen antworten. Diese Vorstellung von gesundem Schlaf ist ein weitverbreitetes Missverständnis. Unser Schlaf ist viel komplexer. Hier die 10 häufigsten Irrtümer über guten Schlaf.

Schlafen – muss das eigentlich sein?

Schlafen - muss das eigentlich sein? Fotolia 49434661

Gut ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Schlaf. Vertane Zeit, mögen viele Menschen sich fragen – und auch warum wir denn überhaupt schlafen? Muss das eigentlich sein? Die Antwort kennen wir: Ohne Schlaf kommen wir nicht aus. Manchen gelingt es, einige Tage lang wach zu bleiben, aber dann fordert der Körper sein Recht. Schlafen muss also sein.

Schlaf – viel mehr als nur eine Zeit der Ruhe

Schlaf - viel mehr als eine Zeit der Ruhe, Fotolia 64148060

Es ist fast wie ein Wunder: Müde und abgeschlagen geht es ins Bett – und am nächsten Morgen erwachen wir ausgeruht und frisch. Selbst Krankheiten vergehen mitunter im Schlaf. Ärzte versetzen uns bei schweren Erkrankungen sogar in künstlichen Schlaf, damit wir uns besser erholen.Tatsächlich läuft der Organismus in der Nacht auf Hochtouren. Schlaf ist nur von außen betrachtet eine Zeit der Ruhe.

 

Das Gehirn – nachts häufig aktiver als am Tag

Aktives Gehirn im Schlaf, Fotolia 69489783

Sie tüfteln am Abend vergeblich an einem Problem oder versuchen ohne Erfolg, etwas auswendig zu lernen. Und am nächsten Morgen ist die Lösung wie von selbst da! Kennen Sie das? Was viele Menschen schon erlebt haben, galt in der Wissenschaft über viele Jahre als Einbildung. Mittlerweile steht aber fest: Das Gehirn ist in Teilen der Nacht sogar aktiver als am Tag.

Die Schlafphasen

Schlafphasen - Gesunder Schlaf, Fotolia 49000197

Augen zu – und schon bald träumen. Gesunder Schlaf ist ein Segen, den wir genießen. Dass der Schlaf in Phasen verläuft, bekommen wir nicht mit. Tatsächlich entscheidet die Architektur des Schlafes aber darüber, ob wir erholsam schlafen oder nicht. Zum gesunden Schlaf gehören fünf Schlafphasen. Die Schlafphasen oder Schlafstadien sind am besten an der Hirnaktivität zu erkennen.

Gesunder Schlaf – Der richtige Schlafrhythmus

Im persönlichen Schlafrhythmus einfach besser schlafen, Fotolia 60065825

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – und das gilt auch für den richtigen Schlafrhythmus. Regelmäßige Schlafzeiten sind eine der wichtigsten Voraussetzungen für gesunden Schlaf. Unregelmäßigkeiten, wie sie etwa durch Schichtarbeit oder Jetlag begründet sind, stören den Schlaf mitunter nachhaltig. Der richtige Schlafrhythmus.

Gut schlafen: Schlafzimmer und Bett

Schlafumgebung, Fotolia 71753307

Wer vor dem Fernseher auf dem Sofa einschläft, hat schlechte Chancen die ganze Nacht gut zu schlafen. Denn die Schlafumgebung hat wesentlichen Einfluss, ob wir tief schlafen und auch durchschlafen. Mit den folgenden Tipps für Schlafzimmer und Bett erhöhen Sie die Chancen, gut zu schlafen.

So werden Schlafprobleme nicht zu Schlafstörungen

Schlafprobleme, Fotolia 65259413

Ab und zu nicht durchschlafen oder abends mal eine Weile wach liegen: Nicht alle Schlafprobleme enden zwangsläufig in einer behandlungsbedürftigen Schlafstörung. Wenn Sie aber regelmäßig wach liegen, obwohl Sie schlafen möchten, liegt der Verdacht auf eine Schlafstörung nahe. Wenn Sie rechtzeitig reagieren, haben Sie gute Chancen und Schlafprobleme werden nicht zu Schlafstörungen.

 

Wenn Schichtarbeit guten Schlaf erschwert

Schichtarbeit, Fotolia 35303749

Ein regelmäßiger Schlafrhythmus und Schlafrituale erleichtern das Einschlafen und Durchschlafen ganz wesentlich. Schichtarbeiter müssen schlafen, wenn der Dienstplan es gestattet. Kein Wunder also, dass Schichtarbeit guten Schlaf erschwert.

Auf und nach Reisen gut schlafen – Tipps gegen Jetlag

Jetlag auf Reisen, Fotolia 61951828

Wer eine Fernreise unternommen hat, kennt den Jetlag wahrscheinlich: Am Reiseziel oder nach der Rückkehr braucht der Körper einige Zeit, bis sich die innere Uhr wieder auf die aktuelle Zeit am Aufenthaltsort eingestellt hat. Müdigkeit am Tag und Wachsein in der Nacht sind häufig die Folge. Tipps gegen Jetlag.

Grübeln – der Schlafkiller

Grübeln - Schlafprobleme, Fotolia 64168010

Wahrscheinlich haben auch Sie nachts schon einmal wach gelegen. Vielleicht konnten Sie nicht einschlafen oder Sie wachten mitten in der Nacht auf und haben nicht gleich zurück in den Schlaf gefunden? Eine wesentliche Rolle bei diesen Schlafproblemen spielen die Gedanken. Anhaltendes Grübeln ist ein echter Schlafkiller. Doch es gibt Wege, mit denen Sie dem Kreislauf von Grübeln und Schlaflosigkeit entrinnen.

 

Mit Gewohnheit gut schlafen – Schlafrituale

Schlafrituale, Fotolia 44576266

Wie war das in Ihrer Kindheit? Oder wie bringen Sie Ihre Kinder ins Bett? Wahrscheinlich sorgen Sie jeden Abend für einen ähnlichen Ablauf. Schlafforscher sprechen von einem Schlafritual. Wir schlafen einfach leichter ein, wenn wir uns körperlich und seelisch auf den Schlaf einstellen. So lernen Sie, mit Gewohnheit und Schlafritualen gut zu schlafen.

 

Guter Schlaf: Richtig essen und trinken

Verdauungsschlaf, Fotolia 58142444
Fette Speisen, Alkohol oder Koffein – Es gibt so Einiges an Nahrungs- und Genussmittel, das den Schlaf stört. Sie machen es sich viel leichter, wenn Sie am Abend schlaffördernd essen und trinken.

Mit Entspannung in den Schlaf finden

Entspannung in der Badewanne, Fotolia 59846549

Entspannung ist eine wesentliche Voraussetzung für gesunden Schlaf und das biologische Gegenprogramm zu den Tagesaktivitäten. Dabei schüttet der Körper das beruhigende Wohlfühlhormon Serotonin aus, das in der Zirbeldrüse in das Schlaf- und Nachthormon Melatonin umgewandelt wird. Es hilft so, mit Entspannung in den Schlaf zu finden.

Rezeptfreie Schlafmittel aus der Apotheke

Beratung in der Apotheke, Fotolia 36300947

Schlafmittel sind in aller Regel nicht für die Selbstbehandlung geeignet. Das gilt vor allem für verschreibungspflichtige Schlafmittel wie Benzodiazepine. Diese machen schnell abhängig. Aber auch pflanzliche Schlafmittel können zumindest psychisch abhängig machen, ebenso wie rezeptfreie Schlafmittel aus der Apotheke.

Pflanzliche Schlafmittel

Pflanzliche Schlafmittel - Tee

Pflanzliche Schlafmittel wie Baldrian, Melisse und Hopfen haben einen Ruf als Schlafmittel ohne Nebenwirkungen, die ohne Risiko bedenkenlos dauerhaft eingesetzt werden können. Ganz so ist es aber nicht: Auch pflanzliche Schlafmittel haben ihre Tücken.

Schnarchen – Erste Hilfe gegen nächtliches Sägen

schnarchen, Fotolia 54040730

Schnarchen ist eine enorme Belastung – aber nicht nur für die, die das Schnarchen hören. Vor allem die Schnarcher selbst müssen auf lange Sicht mit ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden rechnen. Darüber und über Erste Hilfe gegen das nächtliche Sägen jetzt mehr.

Mit Schlafmitteln richtig umgehen

Schlafmittel, Fotolia 21207815

So paradox es auch klingen mag: Schlafmittel sind einer der häufigsten Gründe für Schlafstörungen. Denn fast alle Schlafmittel greifen tief in die Chemie des Schlafes ein und machen darüber hinaus häufig auch noch abhängig. Manchmal aber sind Schlafmittel das Mittel der Wahl. Es kommt jedoch darauf an, dass Sie mit Schlafmitteln richtig umgehen.

Von Kurzschläfern und Langschläfern

Frühaufsteher, Fotolia 59965521

Zu den weitverbreiteten Irrtümern über gesunden Schlaf gehören beispielsweise die Behauptungen, guter Schlaf dauere 8 Stunden und Schlaf vor Mitternacht sei der gesündeste. Wie lange und wann wir am besten schlafen (oder wachen), ist vielmehr individuell sehr verschieden. Denn wir unterscheiden uns in Lerchen und Eulen, Kurzschläfer und Langschläfer.

Häufige Schlafstörungen

Schlafstörungen, Fotolia 69346020
Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, Schlafapnoe mit starkem Schnarchen, und das Syndrom der unruhigen Beine (Restless Legs) sind die häufigsten Gründe für einen gestörten Schlaf. Aber auch andere Erkrankungen beeinflussen den Schlaf. Typische Beispiele dafür sind Depressionen, Herz-Kreislauferkrankungen und Wechseljahresbeschwerden. Ein Überblick über häufige Schlafstörungen.