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GELBFIEBER




Ursachen / Ausbreitung

Gelbfieber ist eine gefährliche, durch Viren verursachte, Erkrankung.

Die Viren werden von einer bestimmten Mückenart (Aedes Mücke) übertragen, die Quelle sind an Gelbfieber erkrankte Menschen. Das Virus vermehrt sich in der Mücke, so dass diese ihr ganzes Leben lang infiziert bleibt.

Gelbfieber kommt vor allem in Äquatorial-Afrika und in tropischen Gebieten von Süd- und Zentralamerika vor.

 

Symptome

Die Gelbfiebererkrankung kann alle Schweregrade aufweisen. Sie kann einen sehr milden Verlauf nehmen, der nur durch kurzes Fieber gekennzeichnet ist, sie kann aber auch einen sehr schweren Verlauf nehmen, der auch tödlich enden kann.

 

Der typische Gelbfieberverlauf ist zwei-gipfelig.

 

Einige Tage nach der Infektion tritt hohes Fieber auf mit starken Kopf- und Gliederschmerzen auf. Nach 3-4 Tagen kommt es zunächst zu einer kurzen, 1-2 Tage andauernden Besserung. Danach erfolgt der zweite Fieberanstieg, begleitet von Symptomen, die auf die Mitbeteiligung der inneren Organe zeigen. Gelbsucht, Erbrechen und Schmerzen im Oberbauch sind Ausdruck von Veränderungen in der Leber.

Weiter kann es zur Schädigung der Blutgefäße kommen, was sich durch Blutungen zeigt, zur Schädigung der Nieren und schließlich zum Tode durch versagen der betroffenen Organe und des Kreislaufs.

 

Hat man einmal Gelbfieber überstanden, bleibt man sein Leben lang gegen eine erneute Infektion gefeit.

 

Therapie

Eine gezielte Therapie gegen das Gelbfiebervirus gibt es nicht!

Man muss sich mit der Behandlung der Symptome begnügen.

 

Prophylaxe (Verhütung)

Schutzimpfung
Eine einmalige Impfung mit Lebendimpfstoff hinterlässt 10 Jahre lang einen sicheren Schutz.
Mückenbekämpfung
Durch Mückenbekämpfung wird versucht den Virusüberträger zu dezimieren.

 

 

Autoren:

Christiane von der Eltz, Apothekerin

Dr. Regina Schick, Ärztin



Weitere Informationsquellen:

 


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