GALLENBESCHWERDEN - GALLENSTEINE | |||
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Die Galle, die zur Fettverdauung im Zwölffingerdarm benötigt wird, wird von der Leber produziert und in der Gallenblase zwischengelagert. In der Verdauungsphase zieht sich die Gallenblase zusammen und die Galle gelangt über den Gallengang in den Darm. Gallensteine entstehen, wenn sich die übliche Zusammensetzung der Galle verändert hat. Dann kristallisieren Cholesterin, Calcium und Gallenfarbstoffe aus und klumpen zu Gallensteinen zusammen. Diese Steine können die Gallenblasenwand reizen. Dadurch entsteht eine Entzündung, die zu Schmerzen führt. Die Beschwerden sind im rechten Oberbauch lokalisiert und treten oft nach einer fettreichen Mahlzeit auf. Die Schmerzen können sehr heftig und krampfartig sein (sog. Koliken), tagelang anhalten und mit Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Schweißausbrüchen und Kreislaufbeschwerden einhergehen. Rutscht ein kleiner Gallenstein aus der Gallenblase in den Gallengang, wird der Galleabfluss gestört. Die Muskulatur der Gallengänge versucht dann, das Hindernis durch krampfartiges Zusammenziehen hinauszubefördern. Auch dadurch können Koliken entstehen. Je nachdem, wo der Stein festsitzt, kann außerdem eine Gelbsucht (Ikterus) oder eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse hinzukommen. Sehr viele Menschen haben Gallensteine, ohne es zu wissen und ohne dass die Steine Beschwerden verursachen. Junge Menschen sind selten von Gallensteinen betroffen, ab dem 30. Lebensjahr nimmt das Risiko eines Steinleidens stetig zu. Frauen erkranken etwa doppelt so häufig wie Männer. Häufige Ursachen
Was Sie tun können
Wann Sie zum Arzt müssen
Was Ihr Arzt tun kann
Beschwerden nach einer Gallenoperation? Die Gallenblase dient als Depot für die fettverdauende Gallenflüssigkeit, die allerdings in der Leber gebildet wird. Diese Flüssigkeit fließt zum kleinen Teil in das Reservoir der Gallenblase hinein und wird dort konzentriert. Der größte Teil allerdings wird über die Gallengänge in den Zwölffingerdarm geleitet. Kommt es durch eine fettreiche Mahlzeit zu einem Reiz, zieht sich die Gallenblase zusammen und stößt so bei Bedarf eine größere Menge Gallenflüssigkeit aus. Bei der Gallenoperation wird lediglich die Gallenblase entfernt sowie der Gang über den die Reservoirflüssigkeit in den Hauptgallengang gedrückt wird. Da die Produktion der Gallenflüssigkeit aber von der Leber übernommen wird und nach wie vor in den Darm fließt, muss nach einer Operation nichts medikamentös ausgeglichen wird. Nur auf Fett-Reize kann der Organismus nicht mehr wie zuvor reagieren. Das hat aber lediglich nur Auswirkungen auf die Verdauung, die unter Umständen etwas länger dauert . Beschwerden werden dadurch in der Regel nicht verursacht. Vorbeugung
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