Frust durch Haarverlust
Haarausfall (Alopezie) ist keine Krankheit, dennoch sind wir beängstigt, wenn wir Haarbüschel im Kamm finden, wenn wir eine kahle Stelle auf dem Kopf entdecken. Dabei verdünnt sich ab etwa 25 Jahren bei allen Menschen das Haar.Die Haare werden durch die Haarfollikel unter der Haut produziert. Die Wachstumsphase dauert ungefähr zwei bis sieben Jahre, jeden Tag wächst das Haar etwa 0,35 Millimeter. Nach einer Ruhephase von etwa 3 Wochen wird es abgestoßen, ein neues wächst an derselben Stelle, und der Prozess wiederholt sich. Auf der Kopfhaut befinden sich 90.000 bis 150.000 Haare. Wenn bis zu 100 Haare am Tag ausfallen, ist das normal. Wie auch der erblich bedingte Haarausfall (androgenetische Alopezie). Viele Männer beobachten das an sich: Zuerst bilden sich so genannte Geheimratsecken aus, später lichten sich die Haare am Hinterkopf, bald rückt der vordere Haaransatz immer weiter zurück, und schließlich bildet sich eine Glatze aus. Der Haarausfall bei Frauen in den Wechseljahren verläuft ähnlich. Beim kreisrunden und schubartig auftretenden Haarausfall ( Alopecia areata ) bilden sich kreisrunde, stark abgegrenzte Stellen. Diese Form tritt bei Männern, Frauen und Kindern auf. Hier liegt vermutlich eine Autoimmunreaktion zu Grunde, die auf vom Arzt behandelt werden muss. Diffuser Haarausfall (keine Ausbildung von Mustern) kann bei akuten Krankheiten und Ernährungsmängeln auftreten, wie Fieber oder Erkrankungen innerer Organe (Leber oder Schilddrüse), Vitaminmangel, Reaktion auf Medikamente, Stress und übertriebene Diäten. Ebenfalls zu Haarverlust können beispielsweise Chemotherapie, Vergiftungen oder Darmpilze führen.
Die Naturheilkunde geht von einem Mineralstoffmangel aus
Der Haarboden hat normalerweise die Funktion eines mit Nähr- und Mineralstoffen reich gefüllten Speichers für die Haarwurzeln einerseits, andererseits werden die Mineralstoffe und Spurenelemente dieses Speichers herangezogen, wenn im Körper Säuren oder Gifte neutralisiert werden müssen. So kann es bei unausgewogener Ernährung passieren, dass für die Haarversorgung nicht mehr genug Nährstoffe zur Verfügung stehen.
Was Sie tun können:
- Wer sein Haar möglichst lange bewahren will, muss die Bildung von Säuren und Schadstoffen reduzieren, am besten vermeiden. Das gelingt, wenn der Genuss von Fleisch, Süßwaren, Kaffee, Alkohol und das Rauchen verringert werden. Auch übertriebener Sport und zu viel Stress tragen zur übersäuerung des Organismus bei.
- Dem Körper müssen energiereiche Mineralstoffe zugeführt werden. Dabei reicht eine geringe Menge nicht aus! Diese wird lediglich zur Neutralisierung vorhandener oder immer wieder anfallender Säuren verbraucht. Nur eine wirklich überhöhte Zufuhr geeigneter Mineralstoffe kann den Speicher im Haarboden so auffüllen, dass sich erneuter Haarwuchs einstellt.
- Regelmäßige Kopfmassagen fördern den Blut- und Säurentransport. Dabei aus den Schläfen und aus dem Haarboden von vorne nach hinten hinausdrücken. Ein Haarwuchsmittel kann die fehlenden Nährstoffe zur Verfügung stellen.
- Vitalisierende Kräfte haben die blaugrünen Uralgen aus dem Klamath Lake (AKFA - Aphanae Klamatheon Flos Aqua). Die Vielfalt lebenswichtiger Substanzen dient sowohl dem körperlichen als auch dem seelischen Wohlbefinden, erhöht die Regenerationsfähigkeit.
- Basisches Shampoo ist ein sehr mildes und revitalisierendes Haarwaschmittel für die regelmäßige Reinigung und Pflege aller Haartypen und besitzt bei Haarausfall, Schuppen , Kopfjucken oder Ekzemen eine sehr hohe Heilkraft.
- Als natürliches Haarwuchsmittel ist Vicopura Base Plus ein hochwertiges, natürliches Basisprodukt für die Stärkung der Haarwurzeln. Es wirkt dem Haarausfall entgegen, es remineralisiert den gestressten Körper. Mit wenigen Tropfen ist die Kopfhaut belebt, wird mit wichtigen Vitalstoffen versorgt. Die ätherischen öle dringen tief in den Haarboden ein und aktivieren die Haarwurzeln, so dass der Haarneuwuchs wieder einsetzen kann.
- Minoxidil-Lösung (Regaine®) wird zweimal täglich auf die Kopfhaut eingerieben. Es wirkt bei Männern und Frauen bei erblich-hormonell bedingtem Haarausfall. Bereits zurückgebildete Haarfollikel können sich durch eine Stimulation mit dem Wirkstoff Minoxidil wieder vergrößern und somit wieder Haare. Eine Glatzenbildung, die seit mehr als 10 Jahren besteht, spricht nicht mehr auf Regaine® an.
Bitte beachten Sie, dass die Wirksamkeit von Wundermitteln bisher nicht erwiesen ist, viele haben sogar erhebliche Nebenwirkungen. Auch spricht jeder Mensch anders auf Wirkstoffe an, so dass es kein allgemein gültiges Rezept gibt.
In unserem Gesundheitsratgeber finden Sie zum Thema Haarprobleme weiterführende Informationen und Produktempfehlungen.
MGO Rowena Grell
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