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Medikamentöse Therapie und Ernährung können und sollen sich ergänzen. Leider schaffen es nur die wenigsten Ärzte, die Erkenntnisse zur Lebensführung bis zu ihren Patienten durchdringen zu lassen.
Ein Grund ist mangelndes didaktisches Geschick, Patienten diese Tipps beizubringen und sie zur Ernährungsanpassung zu motivieren. Oft fehlt auch einfach nur die Zeit für eine individuelle Beratung oder das Wissen zu krankheitsbezogenen aktuellen Ernährungsempfehlungen. Allgemeiner Konsens ist es, dass mit den richtigen Nahrungsmitteln die medikamentöse Therapie unterstützt werden kann und sich sogar Medikamente einsparen lassen. Viele aufgeklärte Patienten fragen ihren Arzt sogar explizit nach Ernährungsempfehlungen und möchten informiert werden.

 

Generelle Ernährungstipps bei Volkskrankheiten

Es gibt für viele Krankheitsbilder unterstützende Ernährungsempfehlungen. Oft müssen diese individuell angepasst werden, zum Beispiel für Nahrungsmittel-Allergiker oder für Diabetiker. Auch multimorbide Patienten müssen individuell beraten werden. Dennoch gibt es für die Volkskrankheiten Hypertonie, Hypercholesterinämie, Rheuma, Osteoporose und Gicht generelle Empfehlungen, die selbst im Praxisalltag des Arztes den Betroffenen vermittelt werden können. Werden diese auch umgesetzt, machen sie – gemäß der chinesischen Weisheit am Anfang – oft die Hälfte des Therapieerfolges aus.

Wir haben für diese häufigen Krankheitsbilder bei dem Ernährungsmediziner Dr. Bertil Kluthe und dem Diät-Assistenten Sven-David Müller, Sprecher der Gesellschaft für Diätetik und Ernährungsmedizin, nach umsetzbaren Tipps gefragt und worauf es bei diesen Erkrankungen ankommt:
 

Autorin: Angelika Ramm-Fischer

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