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Gegen Erkältung sind viele Kräuter gewachsen


Erwachsene überstehen eine Erkältung in der Regel mit Hausmitteln oder freiverkäuflichen Medikamenten, die die Symptome mindern. Ein Arztbesuch lohnt in diesen Fällen kaum. Anders ist es bei sehr starken Beschwerden, wie hohem Fieber, Atemnot oder starken Schmerzen. Hier sollte der Arzt untersuchen, ob es sich tatsächlich nur um eine Erkältung handelt oder eine ernstere Krankheit wie beispielsweise eine Grippe oder eine Mandelentzündung. Sicherheitshalber sollten Frauen in der Schwangerschaft, Säuglinge und Kleinkinder sowie geschwächte, ältere Patienten bei einer Erkältung ärztlichen Rat einholen.

Das tut der Arzt bei Erkältung

Im Normalfall wird Ihr Arzt Ihnen Hausmittel und Medikamente empfehlen, mit denen die Symptome der Erkältung gelindert werden können. Wenn es neben der Virusinfektion noch zu einer bakteriellen Infektion gekommen ist, können Antibiotika verordnet werden.

Hausmittel gegen Erkältung

Bei einer Erkältung sollten Sie nicht, wie weit verbreitet, die Zähne zusammenbeißen und mit einem Medikament gedopt, ins Büro gehen. Dabei schaden Sie sich selbst – und stecken außerdem die Kollegen an. Grundsätzlich sollten Sie sich körperlich schonen, viel schlafen, viel trinken (Wasser oder Kräutertees) und sich warmhalten. So helfen Sie dem Immunsystem, die Erkältungs-Viren zu bekämpfen. Weitere bewährte Hausmittel gegen Erkältung sind:
  • Dampfbäder oder Inhalationen (mit Kamille oder ätherischen Ölen), um die Atemwege zu befeuchten und um die Wirkung der Inhaltsstoffe auszunutzen, wie die entzündungshemmende Wirkung der Kamille.
  • Brust und Rücken mit Erkältungsbalsam einreiben. Die darin enthaltenen ätherischen Öle (Eukalyptus, Thymian) wirken schleimlösend, antibakteriell und krampflösend.
  • Gurgeln mit Salzwasser lindert Halssymptome.

Mit Medikamenten Erkältungssymptome lindern

In der Apotheke finden Sie eine Vielzahl von freiverkäuflichen Medikamenten, mit denen Sie die lästigen Symptome einer Erkältung bekämpfen können:
  • Gegen Husten helfen schleimlösende Präparate mit Ambroxol, Acetylcystein oder pflanzlichen Wirkstoffen wie Schlüsselblume, Eukalyptus, Efeu und Thymian. Hustenbonbons oder Pastillen (möglichst zuckerfrei) halten die Atemwege feucht und fördern die Durchblutung.
  • Bei Schnupfen kann man kurzfristig gefäßverengendes Nasenspray einsetzen, auch homöopathische Nasentropfen sowie mineralische Nasensalben sind geeignet.
  • Lutschtabletten zum Desinfizieren, Schmerzbetäuben oder Feuchthalten des Rachens lindern Halsschmerzen.
  • Gegen Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen helfen Präparate mit Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Paracetamol.
  • Wirkstoffkombinationen gegen Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Husten sind nur sinnvoll, wenn auch all diese Beschwerden auftreten. Achtung: Häufig enthalten diese Medikamente Alkohol und sind daher für Kinder und Alkoholabhängige nicht geeignet.
  • Gegen die typischen Erkältungssymptome werden häufig auch homöopathische Mittel eingesetzt.
Diese und viele weitere Heilpflanzen gegen Erkältungen und die lästigen Symptome finden Sie im Heilpflanzen-Ratgeber.

Erkältungen vorbeugen

Vermeiden Sie in erster Linie den Kontakt mit erkrankten Personen, um eine Ansteckung zu verhindern. Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, vor allem in Herbst und Winter die Abwehrkräfte zu steigern. Dazu trägt unter anderem eine gesunde Ernährung bei, die das Immunsystem mit geeigneten Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt. Wir haben in einem Themenspecial zusammengefasst, wie Sie Erkältungen erfolgreich ein Schnippchen schlagen.

Viel Bewegung – vorzugsweise an der frischen Luft – wirkt ebenfalls aktivierend auf das Immunsystem, ebenso Wechselduschen, Saunieren oder kneippsche Anwendungen.

Achten Sie zudem auf eine ausreichende Schlafdauer. Im Schlaf erholt sich der Körper am besten, das Immunsystem bekämpft die Viren und Sie wachen bald wieder frisch und munter auf.

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Autor:

Charly Kahle 09/13, aktualisiert August 2015

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