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Brüchige, splitternde, weiche oder dünne Nägel kommen besonders bei Frauen sehr häufig vor. Aus verschiedenen Gründen ist die Keratinbildung des Nagels gestört und die Kittsubstanz, die die Hornzellen zusammenhält, wird nur unzureichend gebildet. Häufige Ursachen  | Biotin-Mangel (Vitamin H-Mangel). |  | |  | Kieselsäuremangel. |  | Mangel an bestimmten Aminosäuren. |  | Hormonelle Veränderungen. |  | Grundkrankheiten, z.B. Schilddrüsenerkrankungen. |  | Nach längerer Krankheit bzw. bei schlechtem Allgemeinzustand. |
Was Sie tun können  | Aggressive Wasch-, Putz-, und Reinigungsmittel vermeiden oder mit Gummihandschuhen arbeiten. |  | Die Nägel gut pflegen. Regelmäßig mit Nagelcremes und -balsamen oder Olivenöl einreiben. Durch härtende Schutzlacke die Nägel vor mechanischer Belastung schützen. |  | Die oben genannten Mangelerscheinungen durch ausgewogene Ernährung ausgleichen. |  | Biotin-Präparate kurmäßig einnehmen um die Keratinbildung und die Produktion der Hornkitt-Substanz zu steigern und den Stoffwechsel der Nagelzellen anzuregen. |
 | Calcium- oder Kieselerdepräparate kurmäßig einnehmen, um den Nagel "von innen" zu härten. |  | Gelatinepräparate kurmäßig einnehmen, um genügend Aminosäuren für den Keratin- und Hornkittaufbau zur Verfügung zu stellen. |
Wann Sie zum Arzt müssen  | Bei Grundkrankheiten und schlechtem Allgemeinzustand sollten Sie Ihren Arzt auf Ihr Nagelproblem ansprechen. |  | Wenn Sie glauben, dass Ihre Nagelveränderungen hormonell bedingt sind, z.B. durch Schwangerschaft oder Stillzeit. |
Was Ihr Arzt tun kann  | Grunderkrankungen sowie hormonelle Ursachen ausschließen. Evtl. eine innerliche Hormontherapie einleiten. |  | Mit Ihnen besprechen, welche Mangelerscheinung bei Ihnen am ehesten vorliegen könnte und Ihnen eine entsprechende Therapie empfehlen. |
Autoren: Christiane von der Eltz, Apothekerin Dr. Regina Schick, Ärztin
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