KrankheitenRehaklinikenLinks
VOLLTEXTSUCHE



GESUNDHEITSRATGEBER
Häufigste Ursachen, was Sie tun können, wann Sie zum Arzt müssen, Vorbeugung.
    alphabetisch
    thematisch
GesundheitsLetter
THEMEN
Ernährung
Hausapotheke
Impfen
Naturheilverfahren
Reisemedizin
Schmerz
Selbsttest
Teenager
Vorsorgeuntersuchungen
SUCHE
Gesundheitsberufe
Arztpraxis
Krankenhaus
Krankenkasse
Apotheke
Gesundheitssport
Selbsthilfegruppen
Pharmafirmen A-Z
ÜBER UNS
Über uns
Kontakt
Impressum
Datenschutz

BLASENSCHWÄCHE-INKONTINENZ




Als Blasenschwäche oder Harninkontinenz wird das Unvermögen, die Blasenentleerung willentlich zu kontrollieren, bezeichnet. Viele Menschen reden nicht über ihre Inkontinenz und verdrängen sie. Inkontinenz ist eine Krankheit und kein "Fehlverhalten" und kann in jedem Lebensalter auftreten. Bei älteren Menschen kommt es meist zu einer Stressinkontinenz, d.h. bei bestimmten Anstrengungen kommt es zu ungewolltem Harnabgang. Auslösende Faktoren können Lachen, Bücken, Heben, Husten oder Niesen sein. Frauen sind davon stärker betroffen als Männer. Männer leiden dafür öfter an der Unfähigkeit, die Blase vollständig zu entleeren. Bei einer Reizblase besteht der ständige Drang zum Wasserlassen. Sie kann in jedem Lebensalter auftreten. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen kommt Bettnässen vor, also rein nächtliche Inkontinenz.

 

Häufige Ursachen

 

Bei Frauen:

Erschlaffung der Beckenbodenmuskulatur durch Schwangerschaft oder Übergewicht.
Hormonmangel in den Wechseljahren.
Altersbedingte Schließmuskelschwäche.

 

Bei Männern:

 

Bei älteren Menschen:

Schwäche des Blasenschließmuskels.
Mangelnde Konzentrationsfähigkeit.

 

Bei Kindern:

Bei der häufigsten Form von kindlichem Bettnässen, der sog. primäre Enuresis nocturna (Kinder werden nachts "nicht trocken") handelt es sich um eine Reifungsverzögerung des Zentralnervensystems. Psychische Probleme sind hier nicht die Ursache, allerdings häufig die Folge. Andere Formen des Bettnässens sind häufig psychisch bedingt.

 

Allgemein:

Rückenmarks- oder Nervenerkrankungen.
Folge von Operationen, Unfällen.
Angeborene Fehlbildungen.

 

Was Sie tun können

 

Allgemein:

Blase regelmäßig entleeren, am besten zu bestimmten Zeiten, um einem unwillkürlichen Harndrang zuvorzukommen und um die Blase zu trainieren.

Frauen:

Übergewicht reduzieren.
Training des Beckenbodens durch Anspannen und Festhalten des Beckenbodenmuskels, mindestens 20 mal am Tag.
Training des Schließmuskels durch willentliche Unterbrechung des Harnstrahls beim Wasserlassen.
Tragen von Slipeinlagen oder Windelhöschen (Apotheke) sowie spezieller inkontinenzgeeigneter Unterwäsche.

 

Männer:

Frühzeitige Beachtung und Behandlung von Prostataleiden.
Tragen von Slipeinlagen (Apotheke) oder Urinalkondomen mit Auffangbeutel

 

Kinder:

Psychische Ursachen herausfinden. Das Selbstwertgefühl des Kindes stärken. Für eine entspannte häusliche Atmosphäre sorgen.
Bettnässen nie bestrafen.
Vor dem Schlafengehen und evtl. einmal während der Nacht mit dem Kind zur Toilette gehen.
Hilfsmittel einsetzen, z.B. Klingelhose, die das Kind weckt, wenn es ins Bett gemacht hat.

 

Wann Sie zum Arzt müssen

Wenn die Beschwerden mehrmals aufgetreten sind und Sie die Ursache nicht kennen.
Wenn jüngere Menschen plötzlich von diesem Problem betroffen sind.
Bei Kindern, die über 5 Jahre alt und noch nicht trocken sind.

 

Was Ihr Arzt tun kann

Feststellung der Ursache und evtl. entsprechende Therapie.
Bei Frauen in den Wechseljahren können auch Hormone helfen.
Einsatz von Arzneimittel, die die Blasenfunktion steuern.
In manchen Fällen hilft eine Operation (z.B. bei Gebärmuttersenkung oder Prostatavergrößerung).
Bei Bettnässen: Wenn organische Ursachen ausgeschlossen wurden, wird der Arzt Sie über ein Blasentraining und verhaltenstherapeutische Maßnahmen beraten. Wenn dies nicht zum Erfolg führt, kann eine Psychotherapie Eltern und / oder Kind helfen.

 

Vorbeugung

Besonders nach einer Schwangerschaft sollte der Beckenboden trainiert werden.
Starkes Übergewicht vermeiden.

 

 

Autoren:

Christiane von der Eltz, Apothekerin

Dr. Regina Schick, Ärztin



BILDER ZUM TEXT


    Links: Windeleinlage mit Netzhöschen für Frauen
    Mitte: Windelslip für Frauen oder Männer
    Rechts: Tropfenfänger mit Netzhöschen für Männer



 Impressum     © 2010 by Medizinische Medien Information GmbH
BROSCHÜRENSERVICE

Die aktuelle
Broschüre zum Thema
Bärenstark bei Durchfall


PREISVERGLEICH PILLE


Möchten Sie wissen, ob es für Ihre Einphasen-Pille eine preislich günstigere Alternative gibt?

Meine Pille heißt:




Cholesterinbewusst leben

Viele Infos und leckere Rezepte für Rohkost und Lachs

APOTHEKEN-RATGEBER

Hausapotheke
Tipps zur
Selbsthilfe
Unser Buchtipp

Ein aktueller Wegweiser durch die rationale Pflanzenheilkunde.

Jetzt für nur 7,90 Euro versandkostenfrei bestellen.

SELBSTTEST