AMALGAMPROBLEME | |||
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Als Amalgam bezeichnet man allgemein flüssige oder feste Legierungen des Quecksilbers mit Metallen. Die in der Zahnmedizin verwendeten Amalgame setzen sich aus Quecksilber und einer Metallmischung (Silber, Zinn, Kupfer und evt. Spuren von Zink) im Verhältnis 1:1 zusammen. Abgesehen vom günstigeren Preis ist Amalgam als Füllungsmaterial den Inlays aus Goldlegierungen oder Keramik aufgrund des besseren Randschlusses und seiner guten mechanischen Eigenschaften überlegen. Im Gegensatz zu früher weiß man heute, dass Amalgamfüllungen nach dem Aushärten Quecksilber freisetzen und zu einer Belastung des Menschen beitragen. Quecksilber findet sich daneben z.B. in Thermometern, Hautdesinfektionsmitteln oder Papier, aber auch in der Nahrungskette (Umweltverschmutzung). Es wird teilweise in den Körper aufgenommen, abgelagert und nur sehr langsam wieder ausgeschieden. Die Freisetzung des Quecksilbers aus Amalgam wird gesteigert
Die Freisetzung ist natürlich auch abhängig von der Art und Verarbeitung des Materials (polierte Füllungen geben z.B. weniger ab). Besonders große Mengen werden beim Legen und Polieren neuer Füllungen und beim Ausbohren alter Füllungen freigesetzt. Wie gelangt das Quecksilber in den Körper?
Vom Mund- oder Nasenraum kann das Quecksilber durch Diffusion direkt in das Gehirn gelangen. Ein anderer Weg ist über die Blutbahn, wobei das Quecksilber entweder in verschiedenen Organen abgelagert oder über die Nervenbahnen zum Gehirn weiter transportiert wird. Welche Gesundheitsschäden können auftreten? Es gibt keine typischen Symptome einer Quecksilbervergiftung. Eine Vielzahl sehr unter-schiedlicher Krankheitsbilder werden in der Literatur mit Amalgam in Verbindung gebracht, wie z.B.
Der Einfluss von Quecksilber auf die meisten Beschwerdebilder kann allerdings letztendlich weder eindeutig bewiesen noch widerlegt werden. Eine echte "Quecksilberallergie" tritt selten auf (unter 0,2%). Was Sie tun können:
Wann Sie zum Arzt müssen: Über eine erhöhte Quecksilberbelastung sollten Sie nachdenken, wenn Sie, mehr oder weniger häufig, mehr oder weniger stark, Krankheitssymptome zeigen, ohne dass ausreichende bzw. tiefgreifende Diagnose gestellt werden konnte. Suchen Sie einen Arzt Ihres Vertrauens auf und sprechen Sie mit ihm über Ihre Bedenken, die Sie aufgrund von Amalgamfüllungen haben. Was Ihr Arzt tun kann:
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