Akupunktur











Die Akupunktur stellt eine alte, chinesische Heilmethode dar. Sie ist in die Philosophie der traditionellen chinesischen Medizin eingebettet. Feinste Nadelstiche an genau definierten Punkten am Körper sollen eine Harmonisierung der Lebensenergie Qi ermöglichen. In der chinesischen Heilkunde wird die Akupunktur selten als alleinige Therapie angewandt. Eine andere Möglichkeit zur Energieharmonisierung besteht zum Beispiel im Einhalten von Diäten oder in der Einnahme bestimmter pflanzlicher Heilmittel.

In den westlichen Ländern gehört die Akupunktur zum Bereich der Komplementärmedizin. Allerdings erlernen immer mehr schulmedizinisch ausgebildete Ärzte die Technik der Akupunktur und setzen sie begleitend zur konventionellen Therapie ein.


Philosophie / Entstehungsgeschichte der Akupunktur
 

Die Akupunktur zielt auf die Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen Yin und Yang. Hierfür ist das freie Fliessen von Qi, der Lebensenergie, wichtig. Eine Störung von Qi führt zur Krankheit.

Aufgrund überlieferter Traditionen können auf der Körperoberfläche bestimmte Linien, sogenannte Meridiane, definiert werden. Meridiane sind Energiebahnen, die in enger Wechselbeziehung zu den ebenfalls nach Yin und Yang aufgeteilten Organen stehen. Es gibt 12 Yin und Yang Hauptmeridiane. Zusätzlich existieren zwei weitere wichtige Meridiane auf der Mittellinie der Körpervorder- und hinterseite. Auf den 14 Meridianen liegen insgesamt 361 klassische Akupunkte, wobei verschiedene Akupunktur-Richtungen noch weitere Punkte kennen. Jeder Akupunkt steht mit einem Organsystem in enger Wechselwirkung. Bei der Reizung eines Akupunkts durch einen Nadelstich wird Energie zugeführt oder abgezogen. Dadurch bringt man die blockierte Qi-Energie wieder zum Fliessen.