Alzheimer - Krankheit

Bei Morbus Alzheimer oder Alzheimer-Demenz kommt es zu fortschreitenden Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen sowie Orientierungsstörungen bis zur Orientierungslosigkeit. Das Gehirn der Erkrankten weist eine Abnahme des Volumens und meist Ablagerungen bestimmter Eiweiße auf. Erste Krankheitszeichen sind oft uncharakteristisch wie Kopfschmerzen, Schwindel und allgemeine Leistungsschwäche. Allmählich werden die Kranken vergesslich, verwirrt und können nur noch vertraute Aufgaben bewältigen. Schwierigkeiten beim Sprechen, Lesen, Schreiben und Rechnen treten auf. Persönlichkeit und äußere Haltung bleiben oft erstaunlich lange erhalten. Mit zunehmender Dauer der Erkrankung kommt es zu einem langsamen Verfall der Persönlichkeit, auch können sich depressive Verstimmungen, Wahnvorstellungen und aggressives Verhalten einstellen. Die Patienten werden mehr und mehr pflegebedürftig. Besonders für die Angehörigen stellt die Krankheit häufig eine große seelische und auch körperliche Belastung dar. Der Erkrankungsbeginn liegt meist zwischen dem 7. und 8. Lebensjahrzehnt. In seltenen Fällen sind auch jüngere Menschen ab dem 40. Lebensjahr betroffen.

 

Häufige Ursachen

Die genaue Ursache ist derzeit noch nicht bekannt. Diskutiert werden u.a. Stoffwechselstörungen und erbliche Belastungen.

 

Was Sie tun können

Halten Sie Ihren Geist fit: Kontakte zu Mitmenschen, die Pflege von Interessen und die Teilnahme am Tagesgeschehen tragen dazu bei.

Verschiedene Präparate zur Steigerung der Leistungsfähigkeit werden angeboten, der Nutzen ist umstritten.

Wann Sie zum Arzt müssen

Wenn sich Symptome der Alzheimer-Krankheit (s.o. ) zeigen, sollten Sie zum Arzt gehen.

 

Was Ihr Arzt tun kann

Der Arzt kann zunächst feststellen, ob es sich um Morbus Alzheimer handelt.
Durch Gehirntraining und Bewegungstherapie lässt sich, besonders im Anfangsstadium, eine gewisse Leistungssteigerung erreichen.
Es stehen verschiedene Medikamente zur Therapie der Alzheimerschen Erkrankung zur Verfügung, die den Krankheitsverlauf verlangsamen können und Symptome lindern helfen. Die Krankheit ist aber bisher nicht heilbar.

 

Vorbeugung

Ist nicht möglich.

 

 

Autoren:

Christiane von der Eltz, Apothekerin

Dr. Regina Schick, Ärztin






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