Omeprazol - 1 A Pharma 20 mg bei Sodbrennen, magensaftres. Hartkaps.
Wirkstoff: Omeprazol
Hersteller: 1 A Pharma GmbH
Packungen
- 7 magensaftres. Hartkaps.
- 14 magensaftres. Hartkaps.
Präparateinformationen:
Zusammensetzung
1 magensaftres. Hartkaps. enth. 20 mg Omeprazol, Granulat: Hyprolose, Mikrokristalline Cellulose, Lactose, Croscarmellose-Natrium, Povidon, Polysorbat 80, Hypromellosephthalat, Dibutyldecandioat, Talkum. Kapselhülle: Carrageenan, Kaliumchlorid, Titandioxid (E 171), Hypromellose, Gereinigtes Wasser, Drucktinte: Schellack, Ethanol, 2-Propanol (Ph.Eur.), Propylenglycol, Butan-1-ol, Ammoniumhydroxid, Kaliumhydroxid, Eisen(II,III)-oxid (E 172).
Anwendung
Zur Behandl. von Sodbrennen u. saurem Aufstoßen.
Gegenanzeigen
Darf nicht mit Atazanavir zus. angew. werden.
Anwendungsbeschränkungen
Bei Pat. mit schwerer eingeschr. Leberfunkt. sollten regelm. die Leberenzyme unters. werden; sofern Alarmsympt. (wie z. B. signifik. unbeabsichtigter Gewichtsverl. wiederholtes Erbrechen, Schluckstör., Bluterbrechen od. Blutstuhl) auftret. od. der Verdacht auf ein Magengeschwür besteht bzw. ein Magengeschwür existiert, muss eine maligne Krankh. durch entspr. Unters. ausgeschl. werden. Eine reduz. Azidität im Magen durch Protonenpumpenhemmer erhöht die Anzahl der Bakt., die sich normalerw. im Gastrointestinaltrakt befinden. Die Behandl. mit säurereduz. AM führt zu einem geringgradig erhöhten Risiko gastrointest. Infekt. durch z.B. Salmonellen u. Campylobakter. gepl. Magen-Darm-Unters.: unter Umständen Verfälschung eines 13C-Urea-Atemtest. Pat. mit der seltenen hereditären Galactose-Intol., Lactase-Mangel od. Glucose-Galact.-Malabsorpt.
Schwangerschaft
Sorgf. Nutzen-Risiko-Abwägung.
Stillzeit
Sorgf. Nutzen-Risiko-Abwägung.
Nebenwirkungen
Diarrhoe, Verstopfung, Flatulenz, Übelk., Erbrechen, gutartige Drüsenkörperzysten, Mundtrockenheit, Stomatitis, Candidiasis, Pankreatitis, Veränd. der Leberenzyme, Hepatitis mit od. ohne Gelbsucht, Lebervers., Enzephalopathie bei Pat. mit vorbestehender schwerer Lebererkrank., Veränd. des Blutbilds, reversible Thrombozytopenie, Leukopenie, Panzytopenie, Agranulozytose, Juckreiz, Hautausschlag, Dermatitis, Alopezie, Erythema multiforme, Photosensibilität, Hyperhidrose, Stevens-Johnson-Syndrom, tox. epidermale Nekrolyse, Muskelschwäche, Myalgie, Gelenkschm., interstitielle Nephritis, Müdigk., Schläfrigkeit, Schlafstör., Schwindel, Kopfschm. Parästhesien, Benommenh., aggres. Reaktionen, Verwirrtheit, Halluzinat. meist bei schwer kranken od. älteren Pat., Erregungszust., Depress. überwiegend bei schwer kranken od. älteren Pat., Störungen der Sehfähigk., Hörstörungen, Geschmacksveränderungen, Überempfindlichkeitsreaktionen (Urtikaria, erhöhte Temp., Fieber, Angioödem, Bronchokonstriktion, allerg. Schock, allerg. Vaskulitis), Unwohlsein, Periphere Ödeme, Hyponatriämie u. Gynäkomastie.
Wechselwirkungen
AM mit pH-abhängiger Resorption: Atazanavir, Ketoconazol u. Itraconazol, Digoxin. Durch CYP2C19 metabolisierte AM: Phenytoin, Warfarin, Diazepam u. a. Benzodiazepine, Citalopram, Imipramin, Clomipramin, Cyclosporin, Tacrolimus, Clarithromycin, Johanniskraut, Voriconazol u.a.
Dosierung
Erw.: falls vom Arzt nicht anders verordnet 1 x tgl. 1 magensaftresis. Hartkps., Insges. soll nicht mehr als 1 magensaftresis. Hartkps. innerh. von 24 Std. eingen. werden. Unzerk. u. unzerstoßen mit reichl. Flüssigk. vor einer Mahlz. auf nüchternen Magen einnehm. Die Einnahme sollte möglichst zur gleichen Zeit erfolgen, Einnahme nicht länger als 2 Wo. Falls die Beschw. nach 2 Wo. noch bestehen od. sich verschlechtern od. wenn die Beschw. rasch wieder auftreten, soll der Pat. einen Arzt aufsuchen. Besondere Pat.-Gruppen: ältere Menschen: keine Dosisanp. notwendig. Kdr. u. Jugendl.: Die Anw. bei Kdrn. u. Jugendl. < 18J sollte nur auf ausdrückl. Anweis. eines Arztes erfol. Pat. mit eingeschr. Nieren- od. Leberfunktion: eine Dosisanp. ist nicht erforderl. Die Dosis von 20 mg tgl. soll bei Pat. mit Einschr. der Leberfkt. nicht überschritten werden. Weit. Einzelh. s. Fach- u. Gebrauchsinfo.