ANTIBABY-PILLEN: PREISVERGLEICH FÜR EINPHASEN-PILLEN | ||||||
Bereits seit über 50 Jahren ist die Antibabypille (umgangssprachlich einfach nur "Pille" genannt) für viele Frauen die 1. Wahl, wenn es um zuverlässige Verhütung geht. Einziger Wermutstropfen sind die Kosten! In Deutschland werden sie für Mädchen und junge Frauen nur bis zum 20. Geburtstag von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die gesetzliche Zuzahlung in Höhe von 5 - 10 Euro muss jedoch bereits ab dem 18. Lebensjahr selbst übernommen werden. Deshalb ist für Selbstzahlerinnen (also Frauen ab 18 Jahren) ein Preisvergleich durchaus sinnvoll. Vielleicht gibt es für Ihre bisher bevorzugte Pille eine günstigere Alternative. Machen Sie den Vergleich und sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt, welche Möglichkeiten es noch in der vom ihm verordneten Wirkstoffgruppe gibt.
Für einen ersten Überblick haben wir für Sie, am Beispiel der Einphasen-Pillen, auf Basis der 3-Monats-Packung, eine Datenbank für eine schnelle Preisübersicht hinterlegt. Über direkte Auswahl Ihrer Pille oder über die Suche nach Präparatename oder Hersteller erhalten Sie eine Auflistung der handelsüblichen Einphasen-Pillen. Mit Klick auf das gesuchte Präparat sehen Sie, welche möglichen Alternativen zu welchen Preisen innerhalb der Wirkstoffgruppe angeboten werden. Bitte gewünschtes Präparat auswählen: Allgemeine Informationen zur Antibabypille: So funktioniert sie und so wird sie angewendet Die Pille wirkt, indem sie den Eisprung verhindert. Man nennt sie deshalb auch "Ovulationshemmer". Ohne Eisprung (Ovulation) wird keine Eizelle aus dem Eierstock freigegeben. Es gibt kein befruchtungsfähiges Ei und somit auch keine Empfängnis. Diese Wirkung beruht auf den weiblichen Hormonen "Östrogen" und "Gestagen" in der Pille. Zusätzlich hat die Pille zwei weitere Effekte, die einer Schwangerschaft entgegen wirken. Sie sorgt dafür, dass die monatliche Verflüssigung des Schleims in der Gebärmutter ausbleibt - Samenfäden können erst gar nicht in die Gebärmutter eindringen. Außerdem kommt es durch die Pille zu Veränderungen an der Gebärmutterschleimhaut, die die Einnistung einer eventuell befruchteten Eizelle erschweren.
Die Pille sorgt damit für 3-fache Sicherheit:
Die Pille zählt mit einem Pearl Index von 0,1 bis 0,9 zu den sichersten Verhütungsmethoden. (Der Pearl-Index ist eine Messgröße um die Zuverlässigkeit einer Verhütungsmethode zu bestimmen. Je niedriger der Wert, desto sicherer). Es gibt eine Reihe verschiedener Antibabypillen, die sich im Anteil der Hormone Östrogen und Gestagen unterscheiden. In Einphasenpräparaten sind Östrogene und Gestagene immer in der gleichen Zusammensetzung enthalten. Bei Zwei- und Dreiphasenpräparaten ändert sich die Tablettenzusammensetzung über die Einnahmezeit. Diese Präparate wurden entwickelt, um eine bessere Verträglichkeit durch Nachahmung des normalen Zyklus zu erreichen. Wichtig ist, dass man sich bei diesen Mehrphasenpräparaten genau an die Reihenfolge in der Packung hält. Bei allen Präparaten wird nach 21 Pillen (manchmal auch 22) eine Pause von 7 (6) Tagen gemacht, in der es zu einer Blutung kommt. Manche Präparate enthalten zusätzlich für diese 7 (6) Tage arzneistofffreie Tabletten (Placebos), damit man nicht aus dem Einnahmerhythmus kommt. Im Gegensatz zu anderen Kombinationspräparaten enthält die Mikropille einen besonders niedrigen Östrogengehalt. Sie bietet ebenfalls eine sichere Verhütung und sorgt bei Akne für eine bessere Haut, indem sie die Talgproduktion senkt und die Beschwerden lindert. Durch die niedrige Dosierung wird die Mikropille in der Regel sehr gut vertragen. Der Arzt muss gemeinsam mit der Patientin entscheiden, welche Antibabypille am besten geeignet ist. Wird einmal eine Pille vergessen, kann die Einnahme noch bis zu 12 Stunden später erfolgen. Wird die vergessene Pille mehr als 12 Stunden später eingenommen, so ist für den Zyklus kein sicherer Empfängnisschutz mehr gegeben und es müssen zusätzliche Verhütungsmittel verwendet werden. Die Einnahme muss trotzdem fortgesetzt werden, um im Zyklus zu bleiben. Die Wirksamkeit der Pille kann auch durch Erbrechen und Durchfall, sowie durch die Einnahme bestimmter Medikamente, z.B. Barbiturate oder Breitspektrumantibiotika beeinträchtigt werden. Bei kurzzeitiger Einnahme dieser Arzneimittel sollten Sie zusätzlich andere Verhütungsmittel einsetzen, bei Langzeit-Anwendung müssen Sie auf andere Verhütungsmittel ausweichen. Vorteile der Antibabypille:
Nachteile der Antibabypille:
Anders als die Antibabypille und mit Einschränkung hinsichtlich der Verhütungssicherheit (Pearl Index: 1-3) funktioniert die Minipille. Sie enthält ausschließlich das Hormon Gestagen. Im Allgemeinen hemmt sie den Eisprung nicht. Ihre Wirkung besteht hauptsächlich darin, dass die Verflüssigung des Schleims um die Zeit des Eisprungs ausbleibt. Die Samenfäden können also nicht in die Gebärmutter eindringen. Zusätzlich wird der Transport des Eis im Eileiter behindert. Sie wird ohne Pause täglich eingenommen - auch während der Regelblutung. Bei der Sicherheit der Minipille kommt es sehr auf persönliche Disziplin an, denn sie verliert bei Einnahmefehlern sehr schnell ihre Wirkung. So darf die übliche Einnahmezeit um nicht mehr als drei Stunden unter- bzw. überschritten werden! Vorteil der Minipille: Sie enthält nur Gestagen, deshalb auch für ganz junge Mädchen geeignet und für stillende Mütter. Nachteil der Minipille: Sie erfordert sehr genaues Einhalten der Einnahmezeit. Die Sícherheit ist deshalb geringer als bei den höher dosierten Pillen.
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