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JETZT IST DER BESTE ZEITPUNKT FÜR DIE HYPOSENSIBILISIERUNG!


Bildquelle: www.pneumologenverband.de

Hilfen gegen Heuschnupfen gibt es viele: Nasenspray, Augentropfen, Antihistaminika und Nasenduschen. Diese Mittel lindern die Symptome und machen die Allergiesaison für Heuschnupfenpatienten erträglich. Die Allergie aber bleibt.

Dr. Andreas Hellmann, Vorsitzende des Bundesverbands der Lungenfachärzte: „Wer wirklich etwas gegen seinen Heuschnupfen unternehmen möchte, sollte eine Hyposensibilisierung beginnen. Und zwar jetzt, solange die Pollen noch nicht wieder fliegen!“

 

Hyposensibilisierung bei Allergie und Asthma sollte vermehrt eingesetzt werden
Augentropfen, Nasenspray und Antihistaminika lindern zwar die Symptome, nicht aber die Ursache und das Fortschreiten der Allergie. Hier ließen sich mit der Hyposensibilisierung, auch spezifische Immuntherapie genannt, gute Erfolge erzielen. Der Sachverständigenrat für konzertierte Aktion im Gesundheitswesen (Quelle: Band III, Über-, Unter- und Fehlversorgung): „Durch die spezifische Immuntherapie kann das Risiko zusätzlicher Sensibilisierungen und die Verschlechterung der Symptomatik reduziert sowie die Leistungsinanspruchnahme verringert werden. Aus Sicht des Rats liegen jedoch hinreichend sichere Hinweise auf eine zu geringe oder zu späte Nutzung dieses Therapieansatzes vor.“

Dies bestätigt auch Dr. Andreas Hellmann: „Die Hyposensibilisierung wird von zahlreichen deutschen und internationalen Fachgesellschaften empfohlen. Dennoch wird sie noch immer zu spät und zu selten durchgeführt. Die Scheu vor der Therapie ist völlig unnötig. Viele meiner Patienten empfinden bereits nach wenigen Monaten eine deutliche Besserung der Symptome.“


Gesamtverbrauch von Antiallergika sinkt um 80 %
In einer doppelblind- und placebokontrollierten Studie (Quelle: Walker, S. M. 2001) wurde nachgewiesen, dass unter anderem die Symptome an den Augen, der Nase und vor allem allgemeine Beschwerden und praktische Probleme zurückgingen. Der Gesamtverbrauch von Antiallergika bei Pollenallergie konnte nach 24 Monaten um 80% gesenkt werden (Quelle: Walker, S. M. 2001).

„Die spezifische Immuntherapie ist nachweislich die einzig wirksame Therapie, die Heuschnupfen dauerhaft bekämpft und damit die Gefahr einer Asthmaerkrankung verhindern kann“, so Hellmann.


Lungenfacharzt ist Spezialist
Schon bei den ersten Allergiesymptomen sollte daher ein auf Allergien spezialisierter Arzt aufgesucht werden. Denn häufig wird die Allergie als Erkältung oder Sommergrippe verkannt. Lungenfachärzte (Pneumologen) sind als Spezialisten für diese Behandlung gut ausgerüstet. Einen Lungenfacharzt in Ihrer Nähe finden Sie unter www.pneumologenverband.de.



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